Verpackung bedrucken – ein Ratgeber

13 min lesen 07 Oktober 2021
Im Bereich der Consumer Verpackungen sind, was die Bedruckung angeht, die wildesten Dinge möglich. Ein Blick durch die Supermarkt-Regale oder die Präsentationsflächen bei namhaften Elektronik-Anbietern zeigen eine fast schon reizüberflutende Vielfalt an Farben, Mustern, Prägungen… Klar: Verpackungen sollen aufmerksam machen, aufwerten und schliesslich: Verkaufen. Dieser Weg geht eben nur mit Druck… ?
Die Aufgabe von Verpackungsdruck
Die zwei Hauptaufgaben von Verpackungsdruck: Aufmerksamkeit und Information! Der Druck auf der Verpackung gibt Aufschluss über Inhalt sowie Detailinformationen und sicherheits- bzw. qualitätsrelevante Informationen wie Seriennummern, Produkt-IDs oder ähnliches. Die Ansprüche darüber hinaus: Günstig zu realisieren muss der Verpackungsdruck sein und im Aufwand in einem gesunden Verhältnis zum Produktwert stehen (d.h.: Für die Verpackungsgestaltung eines 800 € teuren Mobiltelefons wird mehr Aufwand betrieben als für ein 80 Cent teures Getränk), es muss nachhaltig sein sowohl was das Material in Herstellung und Entsorgung angeht als auch, was das Schriftbild und seine Dauerhaftigkeit angehen.

Wie kann Verpackung die Aufmerksamkeit binden?

Beim Ringen um Aufmerksamkeit wählen Hersteller aussergewöhnliche Verpackungsformen. Hier sind der Kreativität allerdings relativ enge Grenzen gesetzt, da der Handel nur Verpackungen vorzugsweise listet, die leicht handhab- und stapelbar sind und einen sicheren Stand haben! Auch aufmerksamkeitsstark sind originelle Funktionen (wie z.B. Haptik, Öffnung, Weiterverwendung?) und, ganz wesentlich: Der Druck! Denn Bilder und Farbe prägen ganz entscheidend das Markenbild und lenken die Emotionen. Visuelle Reize führen schliesslich dazu, dass wir zugreifen – oder eben nicht.

Eine Möglichkeit also, die Verpackung zu gestalten: Das Bedrucken von Karton und Co. Entweder wird der Druck direkt auf die Verpackung aufgebracht, oder aber es wird mithilfe von Aufklebern, bedruckten Klebebändern oder Etiketten oder auch Banderolen eine Art „Umweg“ genommen. Beides bringt seine Vor- und Nachteile mit sich:

Verpackung direkt bedrucken

Wird der Druck direkt auf die Verpackung (also den Karton, die Versandtasche, die Folie etc…) aufgebracht, wirkt dies in der Regel auf den Kunden „wertiger“. Während bedruckte Klebebänder vielleicht ein bisschen „beliebig“ und „austauschbar“ wirken können, symbolisiert der Druck direkt auf dem Karton eine gewisse Grösse und Erfolg des Unternehmens: Das Unternehmen ist „gross genug“ um eigene Kartons zu haben. Ebenfalls eine gewisse Beständigkeit symbolisiert die direkt bedruckte Verpackung – denn da sich das Bedrucken von Karton und Co erst ab einer gewissen Auflage rechnet, werden in der Regel grössere Mengen vorproduziert. Es sollte sichergestellt sein, dass für eine längere Zeit keine Änderungen am Markenbild, am Logo oder an der Botschaft vorgenommen werden. Gerade bei stark regulierten Marktsituationen aber, wie z. B. dem Druck auf Lebensmittelverpackungen, können zuweilen überraschend neue Gesetze mit Informationspflichten einen Neudruck erforderlich machen, wobei der Gesetzgeber häufig Übergangsregelungen für bereits gedruckte Verpackungen vorsieht.

Und hier liegt auch schon ein Nachteil direkt bedruckter Verpackung:

Die eigenen Versandkartons bedrucken lohnt sich in der Regel erst ab einer gewissen Auflage. Etwas kostengünstiger lässt sich der „eigene“ Karton realisieren, wenn auf Kartons verschiedener Grössen verzichtet wird, da das Ganze dann in einem Druckauftrag durchgeführt werden kann. Nachteil hier: Aus Nachhaltigkeitsgründen, aber auch für den optimalen Produktschutz und nicht zuletzt um Porto- bzw. Transportkosten zu sparen, empfehlen wir unseren Kunden in der Regel, mehrere Kartongrössen und Varianten zu verwenden und im jeweils passenden Karton ohne unnötig viel Polstermaterial zu verpacken und versenden. Dazu kommt: Auch im Druckverfahren und im Druckbild sind Sie unter Umständen mit bedruckten Klebebändern oder Etiketten flexibler.

Was ist möglich beim Bedrucken von Versandkartons?

Alles. Aber auch hier: Eine Kostenfrage ? Der Klassiker und am meisten bei uns angefragt wird der aussen 2-seitig bedruckte Karton, ein- bzw. zweifarbig bedruckt, in sogenanntem Strichdruck.

Strichdruck – was ist das? Beim sogenannten Strichdruck wird mit 100% Deckung gedruckt. Das heisst, es werden Druckfarben definiert und ohne Abstufungen und Mischungen aufgebracht. Wo rot ist, ist rot – wo schwarz ist, ist schwarz. Der Strichdruck nach dem Ganz-oder-gar-nicht-Prinzip ermöglicht keine Schattierungen, keine Farbverläufe, keine Mischfarben.

Relativ ungewöhnlich und daher noch sehr aufmerksamkeitsstark: Der innen bedruckte Versandkarton!

Aber auch im Skalendruck oder Vierfarbdruck lassen sich Kartons bedrucken. Hier werden die sogenannten Normfarben Cyan (blau), Magenta (rot) und Yellow (gelb) und zusätzlich Key (tiefschwarz) in mehreren Druckdurchläufen miteinander gemischt, es lassen sich quasi alle erdenklichen Mischfarben erzeigen.

Hinweis Druckfarben:
Auch wenn Sie Ihre Druckfarben exakt benennen können (es gibt zahlreiche verschiedene Farbcodes bzw. Color Codes wie den Hex Code, die RGB Values, Pantone, HKS, RAL oder eben CMYK – z.B. ergibt C9 M22 Y65 K26 einen speziellen Goldton), sind beim Bedrucken von Karton, insbesondere braunem Karton, Anpassungen und Korrekturschleifen nötig, um das gewünschte Bild zu erzeugen! Sowohl der Pantonefächer als auch die CMYK-Werte sind auf Weiss als Grundfarbe abgestimmt.

Sagen Sie uns, was Sie sich wünschen – das geeignete Verfahren ist dann unsere Sache ? Unsere Kunden-Berater unterstützen Sie aber auch gerne darin, wenn das perfekte Motiv noch nicht gefunden ist- und stimmen die richtigen Farbwerte mit Ihnen ab.

Direktdruck auf Karton und Folie

Kartonverpackungen wie beispielsweise Faltschachteln, Kissenschachteln oder Stülpdeckelschachteln können relativ einfach bedruckt werden. Diese Art der Verkaufsverpackungen sind die meist verbreitetsten Produktverpackungen. In der Regel werden sie im Offset-Verfahren, dem meistverwendeten Verfahren für mittlere Auflagen, bedruckt; für hohe Auflagen bietet sich auch der Tiefdruck an. Gerne wird hier auch mit Ausstanzungen und sogenannten Sichtfenstern (offen oder hinterklebt z.B. mit PET-Folie) gearbeitet. Steht zu befürchten, dass die Verpackung Feuchtigkeit ausgesetzt wird, besteht die Möglichkeit den Druck zu „versiegeln“, mit einer Art Lackierung. In der Praxis wird, wenn mit Feuchtigkeit gerechnet wird, jedoch eher zur Folienverpackung gegriffen.

Auch für Folienverpackungen wie z.B. Folienversandtaschen gibt es eine Auswahl an möglichen Druckverfahren. Üblich sind, neben Flexodruck, Digitaldruck und Tiefdruck (für hohe Auflagen) auch der Thermotransfer- und die Heiss- oder Kaltfolienprägung. Eher heikel in Verbindung mit Folie: Offset-Druck, hier gibt es dann den speziellen UV-Offset-Druck. Häufig sieht man im Bereich der Folienversandtaschen die undurchsichtigen, bedruckte Coex-Folien (einem Verbundmaterial aus mehreren Folienschichten), sie werden unter anderem im Versand von Kleidung gerne verwendet.

Drucken ohne Rand? Wird etwas randlos bedruckt, spricht man auch von randabfallend. Sowohl Folien als auch Kartons lassen sich randabfallend bedrucken. Sprechen Sie uns an, welche Besonderheiten es hierbei zu beachten gilt! Randabfallend bedruckte Folien etwa könnten Probleme beim Verschweissen mit sich bringen…

Eines für alles: Siebdruck eignet sich tatsächlich für so gut wie alle Materialien und Formen. Der Siebdruck funktioniert für Textilien (z.B. wiederverwendbare Tragetaschen), Glas, Plastik, runde oder unförmige Gegenstände und wird daher auch gerne noch im Nachhinein, also auf die fertig konstruierte Verpackung, auch in kleineren Auflagen, aufgebracht.

Verpackung bedrucken – auf „Umwegen“

Klebeband, Banderole, Aufkleber und Co

Lösungen wie bedrucktes Klebeband, Banderolen um oder Aufkleber auf der Verpackung werden oft genutzt, wenn entweder die Information nur temporär am Produkt angebracht werden soll, oder wenn die Verpackung selbst aus Gründen des Handlings nicht selbst bedruckt werden kann. Auch wenn diese Lösungen einen weiteren Arbeitsschritt im Verpackungsprozess voraussetzen – das Anbringen der Banderole, des Anhängers oder des Aufklebers- ist diese Variante dennoch in vielen Fällen preisgünstiger als das Anbringen des Drucks direkt auf der Produktverpackung. So werden Flaschen zum Beispiel mit Kartonanhängern oder sogenannten Hangtags versehen, Banderolen (nach Wahl auch selbstklebend) finden sich häufig um eingeschweisste oder vakuumierte Lebensmittel, bei Schokolade oder Blumen oder auch Salat oder auch Kartons. Beim bedruckten Klebeband entfällt dieser zusätzliche Arbeitsschritt sogar: Hier wird einfach das bislang verwendete Tape mit dem bedruckten ersetzt.

Banderolen

Mit bedruckten Banderolen bleiben Sie im Verpackungsdruck besonders flexibel. Sie werden entweder passgenau für Ihr individuelles Produkt vorkonfektioniert, geschlossen als Band geliefert und „darübergestülpt“, oder aber sie werden auf selbstklebenden Banderolenstreifen geliefert und im Anschluss am Produkt selbst verklebt.

So können beispielsweise bereits vorhandene Verpackungen mit einer Zusatzinformation, einer temporären Information (gerne genutzt für Gewinnspielaktionen und andere saisonale Abweichungen vom „Normalprogramm“) versehen. Die Einsatzmöglichkeiten von Karton- und Papierbanderolen sind äusserst vielseitig. Sie lassen sich nicht nur in bestehende Verpackungskonzepte im Handumdrehen integrieren, sondern können eine Umverpackung auch ganz ersetzen. Besonders preiswert können mithilfe der Banderole unbedruckte einfache Produktverpackungen aufgewertet und veredelt werden. Form sowie Format der Banderole können nahezu frei ausgewählt werden, auch in Bezug auf die Druckverfahren (Offset, Digital oder Flexodruck) sind hier (fast) keine Grenzen gesetzt. Optische Highlights können hier zum Beispiel gesetzt werden durch Sonderfarben, Heissfolienprägung oder partielle Lackierungen.

Ein gutes Argument für Banderolen: Die Umwelt! Banderolen ersetzen nämlich nicht selten eine Umverpackung. Gerade im Bereich Lebensmittelverpackung sind Banderolen (Achtung: Bei der Bedruckung von Banderolen, die direkt mit Lebensmitteln in Berührung kommen, auf migrationsarme Farben und Verfahren achten!) oft ein guter Kompromiss: Ganz ohne Produktinformation geht es dann nämlich auch nicht. Herkunft, Haltbarkeit, etc. findet aber wunderbar auf einer Banderole oder einem Aufkleber Platz. Auf diese Weise wird deutlich weniger Material verwendet – und damit auch weniger weggeworfen.

Aufkleber

Dieselben Vorteile wie für die Banderolen gelten im Wesentlichen auch für Aufkleber. Hinzu kommt, ähnlich wie bei einer verklebten Banderole, ein gewisser Sicherheitsaspekt oder Frische-Aspekt: So dient der Aufkleber (gerne zusätzlich mit einer fortlaufenden Seriennummer oder ähnlichem) gleichzeitig als Sicherheitssiegel. Wird die Verpackung geöffnet, wird dies am zerrissenen Aufkleber sichtbar.

Beim Bedrucken stehen hier wieder schier unendliche Optionen zur Verfügung. Unterschiedlich sind die Etiketten nicht nur in der Art der Bedruckung, in der Form und der Veredelung, sondern vor allem auch in der Art des Trägermaterials und des Klebstoffes. Etiketten an Produkten wie Dosen oder Flaschen sind überwiegend beispielsweise Nassleim-Etiketten. Ähnlich dem Nassklebeband sind diese Aufkleber zunächst nicht klebend, sie entfalten ihre Klebkraft erst bei Kontakt mit Wasser oder, je nach Ausführung, mit Etikettenleim.

Sonderformen und besondere Verwendungsformen:

Eine ganz besondere Form des Etikettendrucks sieht man häufig im Lebensmittel- und Getränkebereich oder in Drogeriemärkten. Hier sind Verpackungen in transparenten Verpackungen wie Flaschen, Tuben oder Dosen abgefüllt – um Vertrauen und Wertigkeit zu vermitteln: You get what you see! Ein sichtbar aufgeklebtes Etikett würde hier den Eindruck von Wertigkeit wieder mindern, die Verpackung selbst bedrucken ist technisch schwierig und damit vor allem auch: Teuer! Die Lösung? No Label Look Etiketten.

No Label Look Etiketten sind spezielle transparente Etiketten, die sich vor allem durch Ihre besonderen Eigenschaften in der Durchsichtigkeit abgrenzen. Die Ränder, die üblicherweise bei gedruckten Etiketten Sichtbar sind, verschwinden nahezu. Zudem ist die Sicht durch das Etikett ungetrübt und klar, wodurch die Produktaufmachung weit hochwertiger als bei gewöhnlichen transparenten Aufklebern und Folien wirkt. Sachgemäss auf Ihr Produkt aufgetragen, kann der Kunde kaum zwischen einer direkten Bedruckung und der Lösung mit einem No Label Look Etikett unterscheiden. Ihr Geldbeutel schon. Denn die Produktion von No Label Look Etiketten bietet nicht nur optisch ansprechende Ergebnisse, die vor allem für Premium-Produkte geeignet sind, sondern ist im Vergleich zum direkten Druck sehr ökonomisch.

Wie funktioniert das? Das Geheimnis liegt, neben der Verwendung einer hochtransparenten Folie (Polypropylen-Folien sind darüber hinaus hervorragend formbar und lassen sich so auch auf bspw. Rundungen perfekt anbringen) vor allem in der Verwendung des richtigen Klebers. Denn damit die Durchsicht nicht milchig oder trüb wird, muss der Klebstoff komplett ausklaren. Ein wesentlicher Faktor ist auch der „Liner“, also das Trägermaterial, auf dem das Etikett vor der Verwendung liegt. Hat dieses eine Faser, dann wird diese Unruhe sich auf den Kleber übertragen und dieser ist unruhig, also milchig. Ist dies wiederum jedoch auch eine Folie (Clear-On-Clear), dann stört keine Papierfaser den Kleber und dieser bleibt ruhig, im Sinne von nicht milchig.

Lebensmittelgeeignete Etiketten

Lebensmittel sind aufgrund der jeweiligen Oberflächenstruktur in der Regel sehr schwer zu etikettieren. Die raue oder auch fettige Oberfläche ist für vielerlei Kleberarten ein schwieriges Unterfangen, da entweder nicht genügend Verbindungspunkte zwischen dem Kleber und der Fläche vorliegen oder der Kleber fürs Anbringen generell ungeeignet, oder gar zugelassen ist. Beide Fälle führen zum Ablösen des Klebstoffes, also nicht zum gewünschten Erfolg. Darüber hinaus dürfen Klebstoffarten die charakteristischen Merkmale eines Lebensmittels (wie z.B. Geruch) nicht verfälschen sowie keine gesundheitsgefährdenden Stoffe zum zu beklebenden Lebensmittel übertragen. Man spricht hierbei von sogenannten migrationsarmen Klebstoffen und Farben („Low migration“).

Des Weiteren wird eventuell als zusätzliches Kriterium ein rückstandsfreies Ablösen gefordert, was die jeweilige Auswahl wiederum verkleinert.

Sollen Lebensmittel etikettiert werden, benötigt das eine komplexe Planung im Vorfeld. Unser Partner INnUP hat hier sehr übersichtlich die wichtigsten Fakten zusammengetragen: Innup – Das Etikettieren von Lebensmitteln. Suchen Sie nach einer geeigneten Verpackung für Lebensmittel? Oder denken Sie darüber nach, Lebensmittelverpackungen zu bedrucken? Dann finden Sie in unserem Blog weitere Infos: Was ist die Aufgabe von Lebensmittelverpackungen?

Hangtags, Kartonreiter oder Beutelreiter

Hangtags sind universell einsetzbare Etiketten aus Papier oder Karton, die häufig den Konsumentenkontakt erheblich aufwerten können. Die in diversen Formen erhältlichen Hängeetiketten sind zum Beispiel als Label an Kleidungsstücken und Modeaccessoires, als aufwertender Blickfang für unterschiedliche Verpackungen oder auch als zusätzliches Labeletikett an Flaschen zu finden. Vor allem Waren und Gegenstände, die nicht direkt beklebt oder mit einem Label ausgestattet werden können, lassen sich sehr einfach mit einem Hangtag versehen.

Produktinformationen, Markenbotschaften, Firmenlogos und Pflege- oder Garantie-Hinweise können auf den Anhängern platziert und grafisch ansprechend umgesetzt werden. Auch im Rahmen von Gewinnspielen sowie als exklusive Zutrittskarten für ein besonderes Promotion-Event sind die Hangtags beliebt.

Mehr Informationen zu den hier genannten sowie viele weitere Sonderformen des Verpackungsdrucks finden Sie bei unserem Partner, INnUP – Next Level Printing.
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