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Aktion Frauen und Umwelt

Frauen und Umwelt

Neuigkeiten

Montag, 29. Februar 2016

Die Resultate der Aktion sind positiv!

Bis zum 29. Februar 2016 hat die RAJA-Danièle Marcovici Stiftung gemeinsam mit Ihnen über CHF 430'000 an Spenden gesammelt... mehr infos

Diese Spenden werden unter anderem dafür eingsetzt, um 800 Frauen in der Nutzung von neuen landwirtschaftlichen Techniken zu schulen um die Aufforstung von 12 Hektar Land zu unterstützen.
Die RAJA-Danièle Marcovici Foundation übergibt die vom September 2015 bis zum Februar 2016 gesammelten Gelder am 8. März 2016, anlässlich des Weltfrauentages an die Projekte.

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Montag, 26. Oktober 2015

Die Projekte im Fokus #1

Interview mit Myriam Meckiewicz, Koordinatorin der "Agronomes et Vétérinaires Sans Frontières" (AVSF) in Togo... mehr infos

Warum ist dieses Projekt wichtig? Wie unterstützt es sowohl die Frauen als auch die Umwelt?

Dieses Projekt stellt sich drei zentralen Herausforderungen: Der Nahrungsversorgung, dem Umweltschutz und der Verbesserung sozialer Bedingungen.

Zunächst einmal ist die Savannenregion von hoher Nahrungsunsicherheit geprägt: Eine von drei Familien leidet während der Trockenzeit an Unterernährung.

Zusätzlich wird die Fruchtbarkeit der Böden durch unangemessene Bewirtschaftung verschlechtert: z.B. durch Brandrodung oder das massive Fällen der Bäume für Feuerholz.

Und aus der sozialen Perspektive betrachtet, sind sich den Frauen dort ihre Rechte und ihre grosse wirtschaftliche Rolle überhaupt nicht bewusst.

Deshalb sorgt die Gestaltung des Projekts, dass wir zusammen mit unseren togolesischen Partnern, der NGO "INADES" und dem Bauernverband "UROPCS", konzipiert haben, dafür, dass die langfristige Projektverantwortung in den Händen der Frauen liegt.

Wie wird dieses Projekt den Frauen helfen, die Sie begleiten?

Das Projekt ermöglicht Verbesserungen auf verschiedenen Ebenen: Dank der Schulung der Frauen über ihre ökonomische Rolle und Verantwortung, entwickeln die Frauen ein grösseres Selbstbewusstsein und haben eine bessere Verhandlungsposition im Familienverbund gegenüber ihren Männern, wenn es z.B. um die Nutzung der fruchtbarsten Ackerflächen geht.

Bei der Bewirtschaftung der Felder, können sie sich neu erlernte Techniken zu nutze machen, wie die Verwendung von natürlichen Düngemitteln und der Mischfruchtanbau.

So lernen sie z.B. wie Chili-Schoten oder die Samen des Niembaums als natürliches Insektenschutzmittel verwendet werden können (der Niembaum ist eine aus Südostasien stammende, weit verbreite Baumart, die zahlreiche nützliche Wirkstoffe enthält)

Durch das Pflanzen neuer Bäume können sie sich leichter mit Feuerholz versorgen und reduzieren so die Abholzung des ursprünglichen Baum- und Pflanzenbestands.

Können Sie uns von persönlichen Geschichten aus dem Projekt erzählen, die Sie besonders berührt haben?

Als wir mit unserem Projektleiter Fidel vor Ort waren, haben wir Horstense und Yémila kennengelernt. Sie erzählten uns, wie sich ihr Leben dank des Projekts verändert hat:

Hortense ist 50 Jahre alt. Sie ist eine Witwe und lebt im Dorf Nano. Dort ist sie Mitglied einer Gruppe von Bauern.

Im Rahmen des Projekts hat sie eine Weiterbildung für landwirtschaftliche Methoden erhalten. Zusammen mit ihren Nachbarn teilt sie sich nun einen Esel und einen Karren. Mit grosser Freude erklärte sie uns: "Ah! Was für eine Erleichterung! Dank unserem Karren hat die Plackerei bei der Ernte und dem Beschaffen von Wasser und Holz ein Ende. Es ist als wäre meine Last durch 10 geteilt. Sehen Sie sich dieses Feld an! Wir werden hier doppelt so viel Getreide wie üblich ernten! Dieses Jahr haben wir vier Mal so viel Kompost. Früher hatten wir Schwierigkeiten eine Grube mit Kompost voll zu bekommen. Mit dem Karren und der Hilfe des Projekts, haben wir dieses Jahr zwei ganze Gruben gefüllt. Durch die Menge und die bessere Bewässerung stellen wir sehr guten Dünger her. Und guter Dünger ist immer die Verheissung einer guten Ernte."

Yémila lebt mit ihrem Mann und ihren 6 Kindern im Dorf Nagbongou.

Sie und ihr Mann erhielten ebenfalls eine Weiterbildung zu landwirtschaftlichen Methoden und zu den sozio-ökonomischen Rechten der Frauen. Sie erzählte uns von seinem veränderten Verhalten nach der Fortbildung.

"Eines Nachts sassen wir gemeinsam auf der Terrasse und er sagte: Mutter meiner Kinder, ich möchte mit Dir über unseren Getreidevorrat reden. Wir müssen gemeinsam darüber nachdenken, wie wir die Getreideknappheit jeden Winter vermeiden können.

Das war das erste Mal in meiner Ehe, dass wir gemeinsam darüber diskutiert haben, wie wir den Haushalt führen wollen. Weil sein Verhalten mich neugierig machte, sprach ich ihn darauf an … da hat er mir erklärt, dass er durch die Weiterbildung verstanden hat, wie wichtig es ist, sich innerhalb der Familie abzusprechen: Wenn man einen Familienbetrieb hat und Vorräte anlegt, dann sind die Mithilfe und die Ratschläge der Frau unverzichtbar.

Danach haben wir gemeinsam einen Plan gemacht, wie wir unsere Nahrungsmittel besser einteilen können. Zum ersten Mal haben wir es geschafft einen Engpass zu vermeiden. Ich musste nicht die Ersparnisse aus meiner Arbeit (Yémila produziert und verkauft ausserdem ein Getränk aus fermentierter Hirse) verbrauchen, nur um Lebensmittel zu kaufen. Bisher musste ich deshalb jedes Jahr wieder von Null anfangen. Dieses Jahr habe ich meine Ersparnisse noch und kann mir davon einen Vorrat an Hirse anlegen. Ich danke Gott und dem Projekt dafür.

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Montag, 7. September 2015

2 zentrale Ereignisse

Dezember 2015

Anlässlich der COP21 (1) wird die RAJA-Daníèle Marcovici Stiftung eine Konferenz über die Rolle der Frauen im Mittelpunkt vom Klimawandel und Umweltschutz abhalten. Diese öffentliche Veranstaltung wird Beteiligte und Experten zusammenbringen... mehr infos

(1) UN-Klimakonferenz vom 30. November bis 11. Dezember 2015 in Paris.

8 Märs 2016

Anlässlich des Internationalen Frauentags, wird die RAJA-Daníèle Marcovici Stiftung die vom September 2015 bis Februar 2016 gesammelten Gelder an die 5 ausgewählten Organisationen übergeben.

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