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Die Grundlagen unseres Aktionsprogrammes

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Die RAJA-Danièle Marcovici-Stiftung wählt gemeinnützige Projekte aus.
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RAJA wählt die Aktionsprodukte.
Für jede verkaufte Verpackungseinheit dieser umweltfreundlichen Produkte wird 1 CHF an die Stiftung gespendet.
Unsere umweltfreundlichen Aktionsprodukte
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Die Stiftung spendet die gesammelte Spendensumme an die ausgewählten Organisationen.
Diese Projekte werden unterstützt

Unser Engagement

Seit 2006 unterstützt die RAJA-Danièle Marcovici-Stiftung - in Zusammenarbeit mit der "Fondation de France“ - gemeinnützige Projekte, die sich weltweit für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen starkmachen. Die Stiftung hat bereits mehrere hundert Organisationen zugunsten von Zigtausenden Frauen in Frankreich und auf der ganzen Welt unterstützt.

Seit September 2015 unterstützt die Stiftung das gemeinsam mit der RAJA-Gruppe ins Leben gerufene Aktionsprogramm "Frauen und Umwelt". Es fördert Organisationen, die sich für Frauen und Umweltschutz einsetzen. In sieben Jahren sind das:

  • Über 2.5 Mio. € (über 2.5 Mio. CHF), die von der RAJA-Gruppe europaweit gesammelt wurden;
  • Über 70 unterstützte gemeinnützige Projekte.

Im Aktionszeitraum September 2021 bis Februar 2022 wurden 306.152 € von den am Aktionsprogramm teilnehmenden europäischen Unternehmen der RAJA-Gruppe (Frankreich, Schweiz, Belgien, Niederlande, Österreich, England, Italien, Spanien, Dänemark, Schweden, Norwegen, Polen, Tschechische Republik, Portugal) gesammelt. Diese Aktion ermöglichte die Unterstützung von 6 Projekten.

Derzeit unterstützte Projekte

Die RAJA-Danièle Marcovici-Stiftung wählt Organisationen aus, die sich für Frauen und für die Umwelt einsetzen.

Imece France

Imece France

Unterstützung von geflüchteten Frauen beim Erwerb von Kenntnissen im Bau und in der Wartung von solarbetriebenen Batterien.

Die Türkei nimmt Tausende von Menschen auf, die vor Kriegen und Diskriminierung in ihren Heimatländern fliehen. Die grosse Mehrheit dieser türkischen Flüchtlinge sind Frauen und Kinder; ein Grossteil von ihnen hat kein Einkommen. Häufig sind sie alleinerziehende Mütter, Witwen oder alleinstehende Frauen, die unter äusserst prekären Bedingungen leben. Unabhängig von ihrem Lebensumfeld, ob in der Stadt oder auf dem Land, sind die Familien mit zahlreichen Problemen konfrontiert, die sich aus der Marginalisierung, der Unsichtbarkeit und dem fehlenden Kontakt zur lokalen türkischen Gemeinschaft, Sprachschwierigkeiten und der Vorenthaltung ihrer Rechte ergeben. Der Verein Imece setzt sich für diese besonders schutzbedürftige Gruppe ein, indem er ihnen die Teilnahme an einem Programm mit dem Titel "Solar Age" ermöglicht, das ihre wirtschaftliche Eigenständigkeit fördern soll. Dieses Programm, das sich an einem Projekt orientiert, das seit 2018 vom Barefoot College of India durchgeführt wird, vermittelt den Teilnehmerinnen Fähigkeiten im Bereich der Solartechnik. Das Projekt Solar Age zielt auf den Erwerb von technischen Fähigkeiten im Zusammenhang mit dem Bau und der Wartung von solarbetriebenen Batterien ab. Das 2018 in der Gemeinschaft syrischer Frauen in der Region Izmir ins Leben gerufene Projekt wurde neu konzipiert, um eine Gruppe von Frauen aus ethnischen Minderheiten zu erreichen, die von den grossen internationalen Organisationen in der Türkei nicht unterstützt werden. Das vorgestellte Projekt zielt somit auf die Ausbildung vertriebener Frauen ab, die in dem multikulturellen Stadtteil Basmane leben, ein Stadtteil, in dem sich die am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen konzentrieren.

Fédération Nationale d’Agriculture Biologique [Nationaler Verband für ökologischen Landbau]

Fédération Nationale d’Agriculture Biologique [Nationaler Verband für ökologischen Landbau]

Förderung der Vielfalt in den Leitungsgremien durch die Stärkung der Führungskompetenzen von Landwirtinnen.

Heute stellen Frauen etwa 25 % der Betriebsleiter/innen in der ökologischen Landwirtschaft. Trotz ihrer zunehmenden Präsenz im ländlichen Raum Frankreichs haben es Landwirtinnen schwer, sich Gehör zu verschaffen: Sie sind in den Leitungsgremien unterrepräsentiert, leiden noch zu oft unter der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung in den landwirtschaftlichen Betrieben und haben keinen Zugang zu den für ihre berufliche und fachliche Entwicklung notwendigen Schulungen und Instrumenten. Der Nationale Verband für ökologischen Landbau (Fédération Nationale d'Agriculture Biologique, FNAB) unterstützt die Arbeit von Frauen in der ökologischen Landwirtschaft und führt Massnahmen zur Stärkung und Verbesserung der Arbeit dieser ökologischen Erzeugerinnen durch. Der Verband führte 2018 eine Studie durch, deren Ergebnisse als Grundlage für die im September desselben Jahres begonnene Umsetzung des Projekts "Frauen & Bio" dienten. Dieses zielte darauf ab, die Position von Frauen in der ökologischen Landwirtschaft zu stärken. Dieses Projekt wurde von Anfang an von der Stiftung unterstützt, deren Zuschuss insbesondere für die Ausarbeitung eines Leitfadens zur Förderung von mehr Frauen in der Landwirtschaft und die Durchführung von Schulungen zur Gleichstellung der Geschlechter verwendet wurde. Durch diese Schulungen konnte ein Netzwerk von Gleichstellungsbotschafterinnen und -botschaftern aufgebaut werden, die zu Multiplikatoren/innen für die Sensibilisierung geworden sind und regelmässig vor der landwirtschaftlichen Öffentlichkeit sprechen. Die zweite Phase des Projekts, die 2020 eingeleitet wurde, zielte darauf ab, die Wirkung des Projekts zu verstärken und die Dynamik zu fördern, die es unter den Landwirten des FNAB ausgelöst hat. Das Projekt förderte auch intern das Bewusstsein und den Willen, Frauen in den Leitungsgremien des Verbands künftig verstärkt zu repräsentieren. Aufbauend auf den Auswirkungen und Erfolgen des Projekts "Frauen & Bio" möchte der FNAB Massnahmen zur Förderung der Vielfalt in seinen Leitungsgremien ergreifen, indem er an der Stärkung der Führungskompetenzen von Landwirtinnen arbeitet.

Carton Plein

Carton Plein

Berufliche Wiedereingliederung von obdachlosen Frauen durch das Recycling von Kartonagen.

Heute leben in Frankreich fast 300’000 Menschen auf der Strasse, davon mindestens 3’600 in Paris, unter prekären und gefährlichen Bedingungen (so der jüngste Bericht der Stiftung Abbé Pierre über den Zustand der Wohnverhältnisse). Diese zumeist arbeitslosen Menschen leiden unter zahlreichen Problemen (Wohnung, Gesundheit, Sucht, Einkommen). Um diesen Menschen zu helfen, wurde der Verein Carton Plein gegründet. Angesichts der Ausgrenzung von Obdachlosen (SDF) und der Menge an Kartonabfällen auf den Strassen der Hauptstadt hat sich der Verein zum Ziel gesetzt, die sozio-professionelle Integration und den Wiederaufbau der sozialen Beziehungen der auf der Strasse lebenden Menschen durch das Recycling von Kartons zu ermöglichen. Frauen stehen an vorderster Front der Prekarität und Verletzlichkeit und sind immer häufiger auf der Strasse anzutreffen. Sie sind oft unsichtbar und befinden sich in einer sehr besorgniserregenden Situation sozialer Ausgrenzung. Das vorgestellte Projekt ist eine Fortsetzung des Ansatzes von Carton Plein, die Geschlechterfrage stärker in seine Aktivitäten zu integrieren. Der Verein möchte die Unterstützung für die betroffenen Frauen verstärken, indem sie diese stärker an ihre Bedürfnisse und Profile anpasst.

Projeter Sans Frontières

Projeter Sans Frontières

Stärkung der Position von Frauen in ländlichen Gebieten durch Agrotourismus und den Schutz ihrer Umwelt.

2016 beendete Kolumbien einen mehr als 50 Jahre andauernden bewaffneten Konflikt, der Millionen von Binnenvertriebenen zur Folge hatte. Die meisten von ihnen flohen aus ländlichen Gebieten in die Grossstädte, wo sie mit erheblichen Integrationsproblemen zu kämpfen haben. Heute leben fast 42 % der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze und 15 % in extremer Armut. Die Lebensmittelpreise sind infolge der Pandemie in die Höhe geschossen und haben das Risiko der Ernährungsunsicherheit für die Bevölkerung erhöht. Frauen sind von dieser Situation am stärksten betroffen. Vom Arbeitsmarkt isoliert, sind sie grösstenteils auf die Hausarbeit beschränkt und finanziell von ihren Ehepartnern abhängig. Der Verein Projeter sans Frontières (PSF) arbeitet seit 2012 in der Gemeinde La Calera, einem Gebiet, das für seine biologische Vielfalt bekannt ist, und trägt zur Wiedereingliederung gefährdeter Bevölkerungsgruppen in den Arbeitsmarkt bei, indem er ihre agrarökologischen Kompetenzen stärkt und sie bei der Vermarktung von Obst- und Gemüsekörben unterstützt. Aufbauend auf dem Erfolg seiner Arbeit möchte PSF einen neuen Schritt vollziehen, indem er die Einkommensquellen der Frauen von La Calera durch Agrotourismus und die Schaffung von "essbaren Wäldern" für den Eigenverbrauch und den Verkauf von Produkten aus den Wäldern diversifiziert.

Mékong Enfants des Rizières

Mékong Enfants des Rizières

Schulung von Frauen in Aquakultur- und Insektenzuchttechniken für den Aufbau einer kontrollierten und regelmässigen Produktion als zusätzliche Einkommensquelle.

Im Weltentwicklungsindex liegt Laos auf Platz 141 von 177 und ist damit eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern sind besonders gross und haben sich durch die Pandemie noch verstärkt. Laotische Frauen sind weniger gut ausgebildet, haben häufiger prekäre Beschäftigungsverhältnisse und werden schlechter bezahlt als Männer. Die laotische Bevölkerung, die hauptsächlich in ländlichen Gebieten lebt, ist in besonderem Masse vom Mekong abhängig, dessen reiche Gewässer eine wichtige Nahrungs- und Einkommensquelle darstellen. Die intensive Nutzung des Flusses bedroht jedoch die biologische Vielfalt und beeinträchtigt die Ernährungssicherheit der in diesem Gebiet lebenden Menschen. Angesichts dieser Schwierigkeiten haben die Bewohner von Dongkouay, einem Dorf in der Provinz Vientiane, den Verein "Mékong Enfants des Rizières" um Hilfe gebeten, dessen Gründer dieses Dorf bereits in der Vergangenheit mit Sachspenden unterstützt hat. Das Projekt wird gemeinsam von Mékong Enfants des Rizières und der Vereinigung der Dorfbewohner, der Pa Namkong Loa Community Association (PNLCA), umgesetzt und zielt darauf ab, die Frauen des Dorfes durch die Förderung ihrer technischen und organisatorischen Fähigkeiten im Bereich der Reisfischzucht und der Entomologie (Insektenzucht) zu stärken. Bei der Reisfischzucht werden gleichzeitig mit dem Reisanbau Fische in einem Reisfeld gezüchtet, um ein zusätzliches Einkommen aus der Vermarktung der Fische zu erzielen.

Terre et Humanisme

Terre et Humanisme

Begleitung von Frauen bei der Entwicklung agrarökologischer Fähigkeiten und bei der Anlage eines Gemüsegartens.

Benin ist ein überwiegend ländliches Land, das durch die Bedeutung der Subsistenzlandwirtschaft in Familienbetrieben gekennzeichnet ist, die in hohem Masse vom Wetter abhängig ist. Der Norden des Landes, in dem sich der Grossteil der land- und forstwirtschaftlichen Flächen befindet, ist durch ein Sahel-Klima gekennzeichnet und leidet unter einer starken Degradation der natürlichen Ressourcen (Wasser, Boden, Biodiversität), die auf ungeeignete landwirtschaftliche Praktiken und eine verstärkte Aridisierung des Klimas zurückzuführen ist. Das Gebiet ist des Weiteren von einer Entwaldung betroffen, die mit der ständig steigenden Nachfrage nach Brennholz und der Herstellung von Holzkohle zusammenhängt. Vor diesem Hintergrund ist die Landwirtschaft nicht mehr in der Lage, den Lebensunterhalt der Familien zu sichern, von denen die Bedürftigsten von Vertreibung bedroht sind. Frauen, die im Allgemeinen über eine geringere Schulbildung als die Männer verfügen, die weniger Zugang zu Ressourcen aller Art haben und die die Hauptverantwortung für die landwirtschaftlichen Tätigkeiten innerhalb der Familien tragen, sind von dieser prekären Situation besonders betroffen. Der Verein Terre & Humanisme (TH) setzt sich für den Schutz der biologischen Vielfalt und die Stärkung der Ernährungsautonomie der Frauen ein. In Zusammenarbeit mit der lokalen Organisation ORAD (Organisation des Ruraux pour une Agriculture Durable - Organisation des Agrarsektors für nachhaltige Landwirtschaft) initiierte TH ein Ausbildungsprojekt in Agrarökologie mit 50 Frauen (eine erste Gruppe von 10 Frauen, dann 2 Gruppen von 20 Frauen) aus 10 Dörfern im Departement Donga im Nordwesten des Landes. Die Organisation unterstützte sie beim Anlegen von Gemüsegärten und schulte sie in der Herstellung von verbesserten Kochherden, die weniger Holz verbrauchen. Nach dem Erfolg dieser einjährigen Pilotphase möchte der Verein das Projekt verlängern und die Kompetenzen von ORAD erweitern, um seine Nachhaltigkeit langfristig zu gewährleisten.

Projekte, die bei der vorherigen Aktion Frauen & Umwelt unterstützt wurden

Projekte, die Sie von März bis August 2022 unterstützt haben.

Agrisud International

Agrisud International

Förderung der Entwicklung nachhaltiger und integrativer Landwirtschaft durch Frauen aus ethnischen Minderheiten im Hoang Lien Nationalpark

Der Hoang Lien Nationalpark (PNHL) im Norden Vietnams wird grösstenteils von ethnischen Minderheiten der Hmong, Giay und Dao bewohnt, die von der Landwirtschaft und dem Handwerk leben. In diesen Gemeinden sind zahlreiche Einschränkungen für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit von Frauen nach wie vor relevant: unzureichender Zugang zu Land, frühe Heirat, Analphabetismus. Das vom Verein Agrisud International geförderte Projekt "IDEAS Femmes" ermöglicht die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Frauen, indem es sie bei der Aufnahme einer einkommensschaffenden Erwerbstätigkeit (AGR) unterstützt und durch Alphabetisierungskurse ihre Integration in die Landwirtschaft fördert. Das Projekt zielt darauf ab, Frauen in die lokale Wirtschaft zu integrieren, um ihnen die Möglichkeit zu geben, eine anerkannte Rolle in ihrer Gemeinde einzunehmen.

  • Schulung und Unterstützung von 40 Landwirtinnen zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit
  • Durchführung von Alphabetisierungskursen mit dem Ziel, 45 Landwirtinnen in die Lage zu versetzen, Vietnamesisch zu sprechen, zu lesen und zu schreiben sowie einfache Berechnungen anzustellen
Mehr Informationen auf der Webseite der Organisation

blueEnergy France

blueEnergy France

Schulung von pensionierten und/oder Frauen mit Behinderung in agroökologischen Praktiken, um deren Zugang zu gesunder Ernährung zu gewährleisten

In Bluefields, der Hauptstadt der Autonomen Region südliche Karibikküste Nicaraguas, leidet die Bevölkerung unter extremer Armut und lebt unter besonders schwierigen Bedingungen. Die ärmsten Vororte verfügen nicht über die Infrastruktur, um den Bewohnern ganzjährig Zugang zu sauberem Trinkwasser, Strom oder einer gesunden, ausgewogenen Ernährung zu gewährleisten. Nicaragua ist durch den Klimawandel besonders gefährdet. Konventionelle Landwirtschaft und die Abholzung von Land, das unfruchtbar, trocken und sauer geworden ist, tragen zur Zunahme extremer Wetterereignisse bei. Die am stärksten benachteiligten Frauen sind die ersten, die von diesem Klimawandel betroffen sind. Als Antwort auf diese Problematik verfolgt der Verein blueEnergy ein Programm zur Verbesserung der Ernährungssicherheit, um Familien dabei zu helfen, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Frauen in prekären Situationen (Frauen mit Behinderungen und ältere Frauen) werden in Agrarökologie und Permakultur geschult, um ihren eigenen Gemüsegarten für die Familie anlegen zu können. Auf diese Weise können sie die Praktiken in ihren Gemeinden kommunizieren.

  • Schulung von 16 Promotorinnen aus dem Seniorenverband und dem Verband behinderter Frauen in Agrarökologie und der Verwaltung von Mikroprojekten
  • Promotorinnen bieten Unterstützung für 48 Familien bei der Anlage ihrer Familiengemüsegärten - d. h. 240 Personen
  • Unterstützung der Promotorinnen durch 3 Studierende der regionalen Hochschule
Mehr Informationen auf der Webseite der Organisation

Empow'her

Empow'her

Unterstützung von Frauen bei der Entwicklung einer nachhaltigen Landwirtschaft, indem ihnen die Möglichkeit gegeben wird, ihre eigene wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben und einen positiven Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels zu leisten

In Niger, einem der ärmsten Länder der Welt, sind 73 % der Menschen, die unterhalb der Armutsgrenze leben, Frauen. Für in ländlichen Gebieten Lebende ist die wirtschaftliche Situation besonders prekär. Nigerianische Frauen leiden unter fehlendem Zugang zu wirtschaftlichen Rechten und Ressourcen. Nur 13 % der Eigentümer von landwirtschaftlichem Grund und Boden sind Frauen. Darüber hinaus wirken sich die bestehenden landwirtschaftlichen Praktiken negativ auf die Umwelt aus. 75 Prozent der von Empow'Her befragten Frauen bestätigen, dass sie keine nachhaltigen Anbaumethoden nutzen.
Das von Empow'Her initiierte Projekt "PERENIA" unterstützt und begleitet Frauen bei der Entwicklung einer nachhaltigen Landwirtschaft, um ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre eigene wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben und einen positiven Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels zu leisten. Das PERENIA-Projekt stärkt die Integration und die Stellung von Frauen in landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten und fördert die Anerkennung der zentralen Rolle, die Frauen in der Landwirtschaft spielen.

  • Einbindung von 8.000 Frauen in die landwirtschaftliche Produktion
  • Einsatz von 40 Frauen zur Vermittlung geeigneter landwirtschaftlicher Methoden
  • 15 Frauen verfolgen ein unternehmerisches Projekt mit sozialen/umweltbezogenen Aspekten
Mehr Informationen auf der Webseite der Organisation

Habitat-Cité

Habitat-Cité

Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen mittels Ausbildung in Bauberufen auf Schulbaustellen und Sensibilisierung für eine umweltfreundliche Landwirtschaft durch die Errichtung von essbaren Wäldern

Im Jacmel- und Bainet-Tal, einer schwer zugänglichen Bergregion im Südosten Haitis, leben die Bewohner vorwiegend von Landwirtschaft, Viehzucht und Handwerk. Aufgrund von Dürre, Entwaldung und Naturkatastrophen sind die ländlichen Gemeinden mit zahlreichen Problemen konfrontiert, die sich auf ihre Ernten und ihre Lebensbedingungen auswirken. Um diese Probleme anzugehen, haben Habitat-Cité und sein Partner OJUCAH ein Projekt ins Leben gerufen, in dessen Rahmen Frauen der lokalen Gemeinden essbare Wälder anlegen, um die Entwaldung zu stoppen und den Anbau von Nahrungsmitteln zu fördern. Die essbaren Wälder werden die Entwaldung eindämmen und die Ernährungssicherheit der Bevölkerung verbessern. Um die Beschäftigung von Frauen zu fördern, erhalten sie Ausbildung und Unterstützung bei der Schaffung einer einkommensgenerierenden Tätigkeit im Bausektor. Die von Habitat-Cité und OJUCAH vermittelten Bautechniken unter Verwendung lokaler und natürlicher Materialien werden von der haitianischen Regierung anerkannt und empfohlen, um die Infrastruktur des Landes an das Risiko von Naturkatastrophen anzupassen. Darüber hinaus sind Aktivitäten für junge Mädchen geplant, um sie für Umwelt- und Genderfragen zu sensibilisieren.

  • Schulung von 50 Frauen in der Errichtung von essbaren Wäldern und der Schaffung einer einkommensgenerierenden Aktivität
  • Sensibilisierung von 50 Mädchen in Bezug auf Umwelt- und Genderfragen
Mehr Informationen auf der Webseite der Organisation

Women of Africa

Women of Africa

Wiederherstellung und Erhaltung der biologischen Vielfalt des botanischen Gartens in Camayenne in Verbindung mit der Ausbildung von Frauen und Schaffung von Arbeitsplätzen für diese

Afrika ist einer der Kontinente, die am stärksten unter dem Klimawandel leiden. Die Entwaldung aufgrund von übermässigem Holzeinschlag gefährdet die biologische Vielfalt Afrikas. Frauen sind in Afrika am stärksten vom Klimawandel betroffen. Der botanische Garten Camayenne im Zentrum der Stadt Conakry in Guinea gilt als die grüne Lunge der Stadt. Auf einer Fläche von 8 Hektar finden sich sehr seltene und vom Aussterben bedrohte Baum- und Pflanzenarten. Aufgrund der urbanen Umweltbelastung (Abholzung, Bebauung, Missachtung dieses Naturerbes, ist der botanische Garten zunehmend gefährdet. Angesichts dieser Situation initiierte Women of Africa ein Projekt zur Wiederherstellung und Erhaltung der biologischen Vielfalt dieses Gartens bei gleichzeitiger Schaffung von Arbeitsplätzen für Frauen. Die Wiederherstellung des Camayenne-Gartens durch eine Gruppe von Frauen ermöglicht die Anpflanzung von 1.000 zusätzlichen Bäumen und Pflanzen.

  • Schulung von 50 Frauen in Sauberhaltung, Wiederherstellung und Erhaltung des botanischen Gartens
  • Gründung einer von Frauen geleiteten Genossenschaft zur Förderung des Verkaufs von Produkten aus dem botanischen Garten (z.B. Honig, Blumen)
Mehr Informationen auf der Webseite der Organisation

Pik Pik Environnement

Pik Pik Environnement

Mobilisierung und Sensibilisierung von Müttern in L'Ile-Saint-Denis für das Thema Abfallwirtschaft, um sie in die Lage zu versetzen, bewährte Praktiken innerhalb der Nachbarschaft kommunizieren können

Im Rahmen der COP 21 sprach sich PikPik Environnement dafür aus, dass jede/jeder Einzelne das Event als Chance aufgreift und dass die Botschaften der COP allen zugutekommen. Der Verein hat dazu eine Reihe von Tools zum Download bereitgestellt, mit deren Hilfe jede/jeder Einzelne ihren/seinen individuellen Workshop für den Austausch und die Diskussion rund um den ökologischen Wandel organisieren kann. PikPik Umwelt hat sich zum Ziel gesetzt, auf dieser Erfahrung aufzubauen und das Projekt "Öko-Bürgerpass" zu initiieren, um das Bewusstsein der Bürger:innen für Themen der nachhaltigen Entwicklung zu sensibilisieren und zu mobilisieren.
Die Kampagne wird in einem populären Stadtteil von L'Ile-Saint-Denis im Département Seine-Saint-Denis durchgeführt. Ziel ist die Verbreitung von Botschaften in einer in prekären Verhältnissen lebenden Bevölkerungsgruppe, die sich möglicherweise nicht legitimiert fühlt, diese zu kommunizieren.
Ile-Saint-Denis ist ein Gebiet, in dem PikPik Environnement besonders gut etabliert ist. Im Rahmen seiner Aktivitäten stellte der Verein fest, dass Mütter bei den Veranstaltungen am häufigsten anwesend sind und sich am stärksten in ihrer Nachbarschaft engagieren. Frauen und Anwohner von Problemvierteln sind die ersten Opfer der Umweltproblematik und stellen gleichzeitig einen enormen Einflussfaktor für Veränderungen dar. Der "Öko-Bürgerpass" ist ein Pilotprojekt, mit dem Mütter in L'Ile-Saint-Denis für die Problematik der Abfallentsorgung sensibilisiert werden sollen, damit sie die bewährten Praktiken an ihre Nachbarschaft kommunizieren können. Ziel ist es, die Rolle dieser Frauen in ihrer Nachbarschaft zu fördern und sie bei der Verbesserung ihres Lebensumfelds und der Erhaltung der Ressourcen zu unterstützen. Diese Methode der weitgehend autonomen Sensibilisierung ist ein hervorragender Multiplikator, um die Reichweite von PikPik Environment innerhalb vulnerabler Bevölkerungsgruppen zu erhöhen.

  • 50 Frauen sensibilisieren ihre Nachbarschaft für das Thema Abfallwirtschaft
  • Reduzierung der in L'Ile-Saint-Denis gesammelten Abfallmenge
Mehr Informationen auf der Webseite der Organisation